Formobstgarten (Babo, Landwirthschaftliche Tafeln 1874)Der Garten des Mathildenhofs enthielt auf der Ostseite landschaftliche Partien, die als „Obstpark“ bezeichnet wurden. Es ist davon auszugehen, dass der Obstpark vornehmlich das damals beliebte Formobst enthielt. An den Gartenmauern waren Spaliere vorhanden, an denen wahrscheinlich auch Spalierobst wuchs.

 

Der eigentliche Höhepunkt der Gartenanlage ist der Obstpark. Von hier aus sind die drei Niersteiner Wahrzeichen (Wartturm, St. Martin und St. Kilian) gleichzeitig zu sehen. Um die Gesamtanlage von ihrem schönsten Gartenteil aus  für Niersteiner und Besucher erlebbar zu machen, müssen die heute im ehemaligen Obstpark und am Standort des einst repräsentativsten Pavillons in den 80er Jahren angelegten Parkplätze an andere Stellen verlegt werden.

Die Wiedererrichtung des Obstparks und des abgerissenen Pavillons ist eines der wichtigsten Ziele der Stiftung. 




Weitere Informationen

Gartendenkmalpflegerische Vertiefungsstudie zur Obstanalage von  Dr. habil. C. A. Wimmer (PDF)